Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht am 9. November
23. Oktober 2017. Weltoffenheit, Respekt untereinander, Demokratie und friedliches Zusammenleben sind keine Selbstläufer. Sie müssen stets aufs Neue verteidigt werden. Wichtig ist es für alle Demokraten und auch vor Ort, Farbe zu bekennen und die Erinnerung wach zu halten, welch tödliche Gefahren Ausgrenzung, Entfremdung, Respektlosigkeit, sprachliche Verrohung, das Schüren von Ängsten in der Vergangenheit zur Folge hatten. Auch für viele Menschen in unserer Stadt hatten solche ihnen entgegengebrachte Denk- und Verhaltensmuster tödliche Konsequenzen.

Wir laden Sie herzlich ein: Kommen Sie zur diesjährigen Gedenkveranstaltung der Stadt Seligenstadt am 9. November. Es ist eine gute Gelegenheit, für unsere Werte einzutreten.

Aufruf der Stadt Seligenstadt zur Gedenkfeier am 9. November 2017:

Im Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 finden am Donnerstag, dem 9. November 2017, wieder Gedenkveranstaltungen in Seligenstadt statt. Im Anschluss an den um 19 Uhr stattfindenden ökumenischen Friedensgottesdienst in der katholischen Kirche St. Marien lädt die Stadt Seligenstadt zusammen mit den Seligenstädter Kirchengemeinden alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkveranstaltung ein:
20 Uhr, Synagogenplatz an der Frankfurter Straße in Seligenstadt.

Das Gotteshaus der Jüdischen Gemeinde Seligenstadt wurde um 1870 festlich eingeweiht und befand sich in der Frankfurter Straße an der Ecke Grabenstraße. Sie war das Zentrum des religiösen Lebens der jüdischen Seligenstädter.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden sich fast überall in unserem Land Gruppen zusammen, um jüdische Gottes- und Versammlungshäuser und Geschäfte zu zerstören und anzuzünden. Am Morgen des 10. November 1938 brannte auch die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Seligenstadt völlig nieder.  In der Folge wurden rund 150 Mitbürger jüdischer Abstammung in Vernichtungslager deportiert. So auch das Ehepaar Bachrach. Isaak Bacharach lebte mit seiner Familie bis zum 2. Weltkrieg hier in Seligenstadt und führte in der Bahnhofstraße eine Metzgerei. Die Familie hatte drei Kinder: Leo, Herta und Margot. Während Leo und Herta zu Beginn der NS-Zeit die Flucht und Emigration in die USA gelang, wurden die Eltern und die jüngste Tochter Margot 1942 in Konzentrationslager deportiert, wo sie später starben.

Im August 2017 konnte Bürgermeister Dr. Daniell Bastian den Enkel, Steve Bachrach, und seine Gattin aus den USA begrüßen, die zum ersten Mal die Geburtsstadt des Großvaters besuchten. „Diese Begegnungen sind ein wichtiger Bestandteil zur Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und in unseren heutigen, sehr unruhigen Zeiten Mahnung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“, bekräftigt Bürgermeister Bastian.


Das Turmmännche spricht ...
19. Oktober 2017.
Im Seligenstädter Heimatblatt vom 18. Oktober spricht das "Turmmännche" über die Aufnahme geflüchteter Menschen in Seligenstadt, über das ehrenamtliche Engagement vieler Helferinnen und Helfer sowie über die wichtige und dringliche Wohnungssuche:
www.stadtpost.de...
 

Begegnungscafé mit Ausstellung "Bloß weg von hier!"
19. Oktober 2017. Eine Besonderheit erwartet die Besucher des 19. Internationalen Begegnungscafés, das der AK Willkommen in Seligenstadt am 21. Oktober ausrichtet. Unter dem Motto „Bloß weg von hier!“ gibt die Ausstellung von Brot für die Welt und dem Zentrum Oekumene Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die flüchten müssen: vor Krieg und Verfolgung oder weil sie ihre Lebensgrundlagen verloren haben.
Veranstaltungshinweis in www.stadtpost.de...

Ein 2x3 m großes Zelt und 10 Holzkisten mit Miniaturszenen zeigen anschaulich, wo viele Flüchtlinge leben, welche Länder sie aufnehmen und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben. Ziel der Ausstellung ist es, über Fluchtursachen zu informieren und Verständnis für Nöte und Bedürfnisse von Menschen zu wecken, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. In und um das Zelt erhalten die Besucher einen Überblick über Herkunfts- und Aufnahmeländer, sehen und hören von Fluchtschicksalen, lernen die Nothilfepakete und den Paragraphendschungel der Flucht kennen. Die Miniaturszenen stellen wesentliche Fluchtgründe und Fluchtwege dar. Deutlich wird bei den Fluchtwegen über das Meer und durch die Wüste auch die große Gefahr, in die sich die Flüchtlinge begeben. Thematisiert wird der Fluchtgrund Klimawandel, der mehr Menschen aus ihrer Heimat vertreibt als Krieg; außerdem geht es um ethnische, politische, religiöse Verfolgung, Krieg und Landraub sowie die Flucht 1944/45 von 10-14 Millionen Deutschen.

 
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Foto: Brot für die Welt und Zentrum Oekumene


Begegnungscafé mit Ausstellung, Kaffee, Kuchen, kulinarischen Spezialitäten und Spielangeboten: Samstag, 21. Oktober 2017, 15-17.30 Uhr,
Evangelisches Gemeindezentrum, Jahnstraße 24, 63500 Seligenstadt
Plakatmotiv

Seit Juli 2015 veranstaltet der AK Willkommen in Seligenstadt die internationalen Cafés. Sie ermöglichen der Stadtbevölkerung, Geflüchtete in Seligenstadt kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, vielleicht auch Patenschaften aufzubauen. Wer möchte, kann sich über die Situation der Flüchtlinge in Seligenstadt informieren. Die Helfer des Arbeitskreises berichten über ihr Engagement und beantworten Fragen der Besucher gern. Eingeladen sind alteingesessene und neue Einwohner Seligenstadts, Menschen im Asylverfahren und Menschen, die eine oder noch keine Anerkennung haben, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie alle, denen die Situation der Flüchtlinge am Herzen liegt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Rafik Schami auf der Buchmesse
16. Oktober 2017. Der bekannte syrisch-deutsche Autor Rafik Schami sprach am gestrigen Sonntag auf der Buchmesse über die Situation in Syrien und seine Aufgabe als Schriftsteller."Ich wurde durch die Vordertür aus Syrien hinausgeworfen und schleiche mich mit meinen Romanen durch die Hintertür wieder hinein", sagte er im ZDF-Interview auf dem blauen Sofa der Buchmesse.

Mit einem 5-seitigen Vorwort begleitet Schami ein Benefiz-Kochbuch mit Rezepten aus aller Welt: "Suppen für Syrien" heißt es.100 % der Erlöse gehen an "Schams e.V." zur Unterstützung syrischer Kinder und Jugendlicher.
 

Unter einem Dach in Seligenstadt:
Wohnungen für Geflüchtete Seligenstädter berichten

6. Oktober 2017. Mehr als 150 Geflüchtete leben trotz Anerkennung ihrer Asylanträge noch in den örtlichen Gemeinschaftsunterkünften - und das zum Teil seit mehreren Jahren. Diese Menschen suchen in Seligenstadt und Umgebung eine Wohnung.

Wie wichtig und dringend die Wohnsituation für die Fortentwicklung der Integration in unserer Stadt ist, hat der Arbeitskreis Willkommen in Seligenstadt in seinem Integrationsbericht dargelegt und begründet. Dieser Bericht liegt auch in gedruckter Form vor (Anforderung unter kontakt(at)ak-willkommen(dot)org).

Wir wissen, dass es keine einfache Entscheidung ist, "Fremde" in sein Haus zu lassen. Dennoch: Mehr als 30 Geflüchtete konnten bereits Unterkunft bei Seligenstädtern finden. Drei Seligenstädter Familien haben wir befragt und in einem Video ihre Antworten dargestellt. Ihre Erfahrungen sollen Ihnen Mut machen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen: 



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Den kompletten Film können Sie hier abrufen:
https://www.youtube.com...

Die Idee hinter dem Film
Auf der einen Seite dichtes Gedränge, keine Privatsphäre, keine Entwicklungsmöglichkeiten, soziale Spannungen
auf der anderen Seite eine Reihe von Häusern, in denen ein oder zwei Personen leben. Noch überwiegen bei vielen Menschen die Ängste und Unsicherheiten. Wen würde ich da in mein Haus lassen? Wird dann auch die Miete immer bezahlt? Ein bisschen mehr Leben und Kontakt wäre aber auch nicht schlecht ...

Das Video setzt hier an: Seligenstädter stellen bereits seit geraumer Zeit Flüchtlingen Wohnraum zur Verfügung. Ihre Erfahrungen sind durchaus positiv. Die Helferinnen und Helfer des AK Willkommen in Seligenstadt stehen seit Jahren im engen Kontakt mit den Geflüchteten. Wir arbeiten ehrenamtlich nach dem Prinzip "Fordern und Fördern". Geflüchteten, die tagtäglich nachhaltig und zuverlässig im Begegnungszentrum FLIDUM den Sprachunterricht besuchen und sich neben ihren sonstigen Belastungen um ihre Integration kümmern, soll durch Hilfestellung bei der Wohnungssuche in unserer Stadt der nächste Schritt zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. 

Sie sind interessiert an weiteren Informationen? Wenden Sie sich einfach an uns per E-Mail kontakt(at)ak-willkommen(dot)org oder über die Hotline: montags von 17 -19 Uhr und mittwochs von 17.30 - 19.30 Uhr, Tel. FLIDUM: 06182 9482370 oder besuchen Sie uns im FLIDUM, Kolpingstraße 36 (über dem Arbeitsamt), Seligenstadt, gerne auch nach Terminvereinbarung.


1. Kreisbeigeordnete Claudia Jäger besuchte
FLIDUM
29. September 2017. Zu einem Gespräch mit Vertretern der Steuergruppe des AK Willkommen in Seligenstadt besuchte die 1. Kreisbeigeordnete Claudia Jäger gestern das FLIDUM in Seligenstadt. Ausführlich wurde über die Konzeption von FLIDUM gesprochen:

Wie  geht FLIDUM  mit Fördern und Fordern um? Wie wichtig sind klare Spielregeln für einen erfolgreichen Unterricht? Die hohe, nachhaltige Teilnahme der Schüler am Unterricht und der hohe Frauenanteil sind positive Zeichen, dass Integration hier auf einem guten Weg ist. Konsequent werden im FLIDUM Anwesenheitslisten geführt und genauso wie in der "echten Schule" müssen auch qualifizierte Entschuldigungen bei Fehlen vorgelegt werden. Das alles trägt zu einem guten Lernergebnis bei, bringt sogar Zulauf. Trotz der geringen Zahl neu ankommender Flüchtlinge melden sich nach wie vor wöchentlich neue Schüler für den Unterricht an.

Folgende Themen standen im Mittelpunkt des Besuchs:

  • Sprache als Kernelement zur Integration
  • Probleme, die sich aus der Unterscheidung der Geflüchteten mit "guter" und "schlechter" Bleibeaussicht ergeben
  • Sicherheitsfragen in den Gemeinschaftsunterkünften
  • Abläufe in der Zusammenabeit mit der Ausländerbehörde

Die Aussprache war offen und konstruktiv, die unterschiedlichen Sichtweisen kamen dabei zur Sprache, Lösungsansätze wurden besprochen.

Übereinstimmung gab es, dass einige wesentlichen Fragen, wie es weiter geht mit der Integration, noch nicht ausreichend geklärt sind. Sie liegen auch nicht alle im unserem Wirkungsbereich. Dort jedoch, wo auf Stadt- und Kreisebene Lösungen möglich sind, wurde gegenseitige Unterstützung zugesagt. "FLIDUM in Seligenstadt war für mich eine positive Überraschung", sagte Claudia Jäger abschließend. Wir sollten den Dialog fortsetzen, so das gemeinsame Resümee.   

 

Bemerkungen zum Ergebnis der Bundestagswahl in Seligenstadt
27. September 2017. Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 haben natürlich auch bei den Flüchtlingshelfern in Seligenstadt zu lebhaften Diskussionen geführt. Wie in Seligenstadt in den einzelnen Wahlbezirken gewählt wurde, ist hier nachzulesen: www.seligenstadt.de...pdf

Dabei ist ein erhebliches Gefälle bei den Stimmanteilen der AFD zu verzeichnen, die ihren Wahlkampf vor allem gegen die Flüchtlinge gerichtet hat. In der Seligenstädter Kernstadt blieb das Stimmergebnis in den meisten Wahlbezirken einstellig. Der Wahlbezirk mit der größten Gemeinschaftsunterkunft, dem Roten Haus im Wahlbezirk 4 Merianschule, sticht dabei mit 8,1 % für die AFD heraus. Allerdings fällt auch der Wahlbezirk der Konrad-Adenauer-Schule mit mehr als 16 % AFD (Niederfeld) auf. Während in der Kernstadt Seligenstadt die AFD vergleichbar mit zum Beispiel Frankfurt nur niedrige Stimmanteile erreichen konnte, sieht die Situation in Klein-Welzheim und in Froschhausen dramatisch anders aus: Hier hat die AFD durchgehend Werte erreicht, die weit über dem Durchschnitt im Kreis oder im Land Hessen liegen. 

Das Ergebnis in Seligenstadt ist für den AK Willkommen  eine Herausforderung, sich noch mehr den offenen Fragen der Zuwanderung zu widmen, den Diskurs mit den Kritikern zu suchen und Transparenz herzustellen. 

Das kann aber nicht allein unsere Aufgabe sein. Die demokratischen Parteien in Seligenstadt und  die politische Vertretung unserer Stadt können sich bei der Aufklärungsarbeit nicht länger auf ihre bisherige zurückhaltende Position zurückziehen. Die Frage, warum in Klein-Welzheim, Froschhausen und im Niederfeld mit fremdenfeindlichen Parolen Erfolge erzielt wurden und viele Menschen sich dort ausgegrenzt sehen, muss auch in Seligenstadt geklärt werden.

Zum Wahlergebnis in Seligenstadt hat die Offenbach-Post am 26. September 2017 einen Leserbrief von Burkard Müller veröffentlicht, Gründer und Koordinator des AK Willkommen in Seligenstadt:

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Asylbescheide rechtlich oft nicht haltbar
19. September 2017. Die Bescheide des BAMF über die Gewährung von Asyl in Deutschland wurden von uns schon des öfteren sehr kritisch gesehen. Viele sind fehlerhaft oder haben rechtlich keine ausreichende Substanz. Ein demokratischer Rechtsstaat ist allerdings darauf angewiesen, dass die Behörde auch sorgfältig arbeitet und die bestehenden Gesetze achtet. 

Geflüchtete sind nach der Erteilung des Bescheids auf die sehr teure Inanspruchnahme der Gerichte angewiesen, um die fehlerhaften Bescheide zu korrigieren. Dass Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) keine grundlegende Verbesserung der Arbeit seines Vorgängers Hans-Peter Friedrich (CSU) zustande gebracht hat, müssen jetzt die Gerichte und die Geflüchteten ausbaden. Mit einen Nothilfefonds unterstützt der AK Willkommen die Betroffenen, die sich integrativ in Seligenstadt verhalten und wegen Geldmangels ihren Rechtsanspruch nicht wahrnehmen können. Einige Verfahren wurden auch bereits erfolgreich durch die Gerichte entschieden.

Hier eine Information aus dem Innenministerium, wie die Situation bundesweit aussieht:

Zahl der Asylklagen steigt offenbar rasant

München: Die Zahl der Asylklagen in Deutschland ist deutlich gestiegen und überlastet die Gerichte. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich dabei auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken Abgeordneten Jelpke. Demnach waren Mitte Juli an deutschen Verwaltungsgerichten über 283.000 Asylverfahren anhängig - und damit fast doppelt so viele wie Ende 2016. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge klagen zwei von drei Asylbewerbern gegen ihre Ablehnungsbescheide. Mit dieser Klagewelle kommen die Gerichte demnach nicht zurecht, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres fiel nur in knapp 39.000 Verfahren eine Entscheidung. Für die Flüchtlinge aber lohnt sich der Gang vor Gericht. Vier von fünf Syrern und drei von fünf Afghanen bekamen dem Bericht zufolge am Ende Recht. Quelle: B2/KL/Dig 18.09.2017 06:00 (BR-Nachrichtenredaktion)


Das nächste Begegnungscafé
13. September 2017. Zum 18. Mal öffnet das Begegnungscafé bald seine Türen:

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Wie geht es weiter mit der Integration in Seligenstadt?
12. September 2017. Wir haben die kleine Atempause der "Sommerferien" genutzt, um die Hilfsangebote weiterzuentwickeln. An einigen Stellen sind wir auf eure Mitarbeit und Hinweise dringend angewiesen:

Zwei Problemfelder beschäftigen uns zurzeit:

a) Nach wie vor ist Sprachvermittlung der Kernpunkt der Integration. Hier arbeiten wir insbesondere an einem Aufbau der kursbegleitenden Kinderbetreuung, damit mehr Alleinerziehende – vor allem Frauen – den Sprachunterricht besuchen können.
b) Die anerkannten Geflüchteten – vor allem die Menschen, die vor Ort Arbeit gefunden haben oder auch in entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen sind – brauchen Wohnraum in Seligenstadt und Umgebung.
c) Die aktuellen Diskussionen zeigen: Wir müssen mehr um das Verständnis für die Geflüchteten bei uns ringen. 

Was kommt jetzt zur Unterstützung? 
1.  Wir haben ausführlich die Arbeit des AK Willkommen seit seiner Gründung am 18.11.2015 dokumentiert, unsere Erfahrungen aufgeschrieben und Anregungen für die Weiterentwicklung gegeben. Der komplette Bericht ist digital bereits verfügbar unter der Rubrik Dokumente/Integrationsbericht. Da wir aus Mitteln des Landes Hessen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit einen Zuschuss dafür erhalten haben, wird die Broschüre zurzeit gedruckt und kann dann auch noch besser und umfangreicher eingesetzt werden.

2. Wir haben unseren Video-Clip: "Gemeinsam unter einem Dach" zu 80 % fertiggestellt. Die Dreharbeiten sind soweit abgeschlossen, es erfolgt nun der Feinschliff. Dieses Video soll Bereitschaft der Seligenstädter fördern, den Geflüchteten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. In dem Video werden exemplarisch drei Familien vorgestellt, die in Seligenstadt bereits Flüchtlinge aufgenommen haben. Auch das Video werden wir digital zur Verfügung stellen, zudem Unterstützer bitten, es auf ihrer Homepage zu platzieren. Darüber hinaus sind dazu Veranstaltungen und Infostände geplant. Das Video und den Bericht über Integration in Seligenstadt werden wir auch via USB-Stick einer weiteren Verbreitung zuführen. Möglich ist das durch die Unterstützung des Programms Demokratie Leben.

3. Das Projekt KIBEKU (KInderBEtreuungKUrsbegleitung) nimmt zunehmend Gestalt an. Auf der Steuergruppensitzung am 25. September werden wir dazu die entsprechenden Weichen legen. Mit diesem Projekt möchten wir die Möglichkeiten für geflüchtete Frauen mit Kindern wesentlich verbessern, damit auch diese Frauen an den angebotenen Kursen teilnehmen können.

4. Wir planen im Zusammenhang mit der Unterstützung der Wohnungssuche ein weiteres Projekt; dazu folgen in Kürze weitere Informationen.  

Was brauchen wir?
Helferinnen und Helfer für das Projekt  KIBEKU.
Wer möchte, kann hier mithelfen bei der Kinderbetreuung (stundenweise während der Kursbegleitung), gemeinsam mit anderen.  

Weitere Informationen:
Das 18. Internationale Begegnungscafé findet am 23. September um 15 Uhr wieder im Evang. Gemeindezentrum statt. Helfer und Kuchenspenden sind willkommen und natürlich alle Mitglieder und an Begegnungen Interessierte.

Unser FUNDUS hat sich für Bedürftige geöffnet, entsprechende Flyer sind vorrätig.

Unser Nothilfefonds braucht eine Finanzspritze. Mittlerweile konnten wir in mehr als 20 Verfahren helfen. Einige Verfahren vor dem Gericht waren auch sehr erfolgreich. Die Prozesskosten für die Geflüchteten sind sehr hoch. Damit wir auch weiterhin helfen können, brauchen wir weitere Spenden.

Soviel für heute. Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung und das Mitmachen!
 

Lesetipp:
So schafft man Voraussetzungen für noch mehr Flucht

8. September 2017. Viel beschworen wird zur Zeit die Bekämpfung der Fluchtursachen. Was aber geschieht wirklich? Die Präsidentin von "Brot für die Welt" betrachtet kritisch die Maßnahmen der Bundesregierung und der EU. Sie macht auch den Unterschied deutlich zwischen Maßnahmen, die ergriffen werden, um Notleidende von der EU fernzuhalten und von Maßnahmen, die notwendig werden, damit die Menschen nicht flüchten müssen:
www.zeit-online.de...

 

Steuergruppe des AK Willkommen tagt
6. September 2017. Mit den Schwerpunktthemen Kinderbetreuung und Wohnungssuche für Geflüchtete befasst sich die Steuergruppe des AK Willkommen in der nächsten Sitzung am Montag, dem 25. September.

Leider ist trotz des erhöhten Bedarfs bisher von offizieller Seite keine kurzfristige Lösung der beiden dringenden Probleme sichtbar. Vorschläge und Anregungen aus vielen Gemeinden in Deutschland gibt es, was machbar ist. Der AK Willkommen in Seligenstadt will nun mit eigenen Projekte an Hilfsangeboten arbeiten. Wir werden nach der Diskussion in der Steuergruppe über unsere Initiativen berichten.

 

Kursleiter gesucht!
1. September 2017. Die Volkshochschule des Kreises Offenbach sucht dringend eine muttersprachliche "Deutsch als Fremdsprache"-Kursleitung mit BAMF-Zulassung für 2 oder 3 Nachmittage (13:30-17:30) in einem A1-LL-Integrationskurs. Kursbeginn ist bereits ab Mitte/Ende September in der Einhardschule in Seligenstadt.

Interessierte melden sich bitte telefonisch beim Fachdienst Volkshochschule/Weiterbildung, Telefon 06103 3131-1337 oder -1313.
 

Lesetipp:
Zwei Jahre "Wir schaffen das": Asylhelfer blicken zurück

1. September 2017. Zum Amt begleiten, Rasen mähen lassen, vor die Tür setzen: Flüchtlingshelfer schildern ihr Engagement und erzählen, was sich seit Sommer 2015 geändert hat.
www.sueddeutsche.de...

 

Von Kabul nach Seligenstadt, vom Hobby zum Beruf
1. September 2017.  Hashmat ist 24 Jahre alt und kommt aus Afghanistan. Zwei Monate hat die Flucht aus seinem Heimatland gedauert, meist ist der junge Mann dabei gelaufen. Wie viele und welche Länder er durchquert hat, kann er heute gar nicht mehr sagen. Aber eines weiß er, ohne auch nur den Bruchteil einer Sekunde überlegen zu müssen: „Seit 4.9.2015“ ist er in Deutschland.

Am heutigen 1. September beginnt Hashmat in Neu-Isenburg eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Elektriker. Ganz neu ist dieses Arbeitsgebiet für ihn nicht. In Kabul hat er bereits fünf Jahre als Elektriker gearbeitet, neben seinem Studium der Betriebswirtschaft. „Elektriker – das war damals eher mein Hobby“, sagt der 24-Jährige lächelnd. Das Studium stand für den jungen Mann im Mittelpunkt. „Mein Vater wollte, dass ich Arzt werde und meine Mutter sah mich eher als Politiker“, erzählt Hashmat rückblickend. Aber er entschied sich für BWL. Tagsüber arbeitete er als Elektriker, abends ging er zur Uni. Das Studium konnte er jedoch nicht beenden: Ein halbes Jahr vor seinem Abschluss flüchtete er aus dem Land, in das er 1993 geboren worden war.

Hashmat freut sich über seinen Ausbildungsvertrag
Foto: Bassam Darawcheh

Mehr als 5.000 km Luftlinie von seinem einstigen Studienort Kabul entfernt wird das Hobby nun zum Beruf. Für Hashmat bedeutet der Ausbildungsvertrag nicht nur die Chance auf ein berufliches Weiterkommen in Deutschland. Der Vertrag gibt ihm auch die Gewissheit, für die Dauer der Ausbildung in Deutschland bleiben zu können. Sein Status entspricht dann der „Duldung“. Vor allem in den letzten Monaten litt der junge Mann sehr unter der ungewissen Zukunft und der ständig drohenden Abschiebung in das Land, das er aus nachvollziehbaren Gründen verlassen hat. Nun wirkt er wieder fröhlich und zuversichtlich.

Sprache als Schlüssel
„Der Ausbildungsvertrag ist das Beste, was ihm passieren konnte“, sagt Marlies Sieber. Sie steht Hashmat als ehrenamtliche Helferin des Arbeitskreises Willkommen in Seligenstadt helfend zur Seite, begleitete ihn zu Ämtern, informierte ihn über bürokratische Abläufe und kulturelle Gepflogenheiten in Deutschland. Im Sprach- und Begegnungszentrum FLIDUM („Flüchtlinge lernen integrativ Deutsch und mehr“) des AK Willkommen hat der junge Mann aus Afghanistan Sprachkurse besucht.
Mit Erfolg: In der vor zwei Jahren für ihn noch völlig fremden Sprache kann er sich bereits gut verständigen. Parallel zur Ausbildung möchte Hashmat seine Deutschkenntnisse weiter verbessern. 

Möglich wurde der Ausbildungsvertrag nach einem insgesamt dreimonatigen Praktikum bei zwei verschiedenen Unternehmen in der näheren Umgebung. Mitgeholfen haben die Kreishandwerkerschaft Offenbach und der Kreis, indem sie die Vermittlung der Ausbildungsstelle und die Versetzung in die Nähe der Ausbildungsstätte zeitnah auf Bitten des AK Willkommen in Seligenstadt ermöglichten. Bei dem zweiten Unternehmen in Offenbach wäre eine Ausbildung zum Elektriker erst im August 2018 möglich gewesen.

Langweilig wird es Hashmat in den nächsten Monaten und Jahren jedenfalls nicht werden: Arbeitsbeginn ist um 7 Uhr; Lernen für die Berufsschule und die Suche nach einer Wohnung stehen zusätzlich auf dem Programm. An Motivation mangelt es dem jungen Mann dennoch nicht. „Ich will das machen!“, sagt Hashmat. Und man sieht seinen strahlenden Augen an, wie sehr er sich auf seinen neuen Lebensabschnitt freut.

Ausbildungsplätze für Flüchtlinge: Hilfestellung des AK Willkommen
Das Netzwerk des AK Willkommen in Seligenstadt ist folgendermaßen aufgestellt: Die Sprachlehrer im FLIDUM prüfen, ob Förderkurse erforderlich sind oder ob der Level B1 als Mindestvoraussetzung bereits gegeben ist. Dieser Sprachkenntnis-Level ist auch erforderlich, um in der Berufsschule bestehen zu können. Die Sparte Arbeit und Ausbildung des AK Willkommen in Seligenstadt hilft bei der Erfüllung der formalen Voraussetzungen, vor allem bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen. Über Helferinnen und Helfer dieser Sparte oder über Mitglieder der Steuergruppe erfolgt die Kontaktaufnahme mit relevanten Institutionen und Personen im Netzwerk – IHK, Pro Arbeit, Kreishandwerkerschaft, Ausländerbehörde, persönliche Verbindungen. Während der Ausbildung können die Schülerinnen und Schüler im FLIDUM Unterstützungskurse für die Berufsschule besuchen.

 

Lesetipp: Seenotrettung Das sind die Gesetze des Meeres
21. August 2017. Darf Libyen freiwillige Helfer aus seiner Rettungszone vertreiben, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer ziehen wollen? Kann die EU wegschauen? Eine rechtliche Einordnung von ZEIT ONLINE
www.zeit.de...
 

Sommersonne
20. August 2017. Bei strahlendem Sonnenschein fand am gestrigen Samstag ein weiteres Internationales Begegnungscafé statt. Bereits zum 17. Mal richtete der AK Willkommen dieses zwanglose Treffen aus.



Fotos: AK Willkommen

Rund um das evangelische Gemeindezentrum in der Seligenstädter Jahnstraße konnten die Besucher aus einer umfangreichen Auswahl an Kuchenvarianten wählen, sich bei anregenden Gesprächen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und beim Seilziehen oder mit Ballspielen aktiv werden. Fazit: Ein gelungener Samstagnachmittag, der Spaß gemacht hat!

 

Bilanz des AK Willkommen
10. August 2017. Die Offenbach-Post berichtet über die Vorstellung des Integrationsberichts 2017, in dem der AK Willkommen seine Arbeit der vergangenen Jahre resümiert und Anregungen formuliert zur Integrations-Agenda 2017:
www.op-online.de...

 

Integrationsbericht
9. August 2017. Wie geht es weiter mit der Integration in Seligenstadt? Glaubt man den Meinungsumfragen, ist quer durch die Bevölkerung das Thema "Flüchtlinge und Integration" eines der Themen, das die Menschen am meisten bewegt. Den damit verbundenen Sachverhalten geben die Parteien offenbar nicht den entsprechenden Stellenwert; sie beantworten wichtige Fragestellungen nicht oder gehen sie gar nicht erst an.

Das gilt für die Bundes- und Landesebene, aber auch für die kommunale Ebene. Der AK Willkommen hat sich deshalb entschlossen, seine Erfahrungen und Anregungen umfangreich zu dokumentieren. Damit möchte der AK Willkommen eine Voraussetzung dafür schaffen, dass der Diskurs über das Thema Integration und die Weiterentwicklung von Integration in Seligenstadt belebt werden kann. Zu verschiedenen Fragen hat der AK Willkommen auch Position bezogen, die sich an den gemachten Erfahrungswerten orientiert.  


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Gerne stellen wir uns dem Diskurs, bitten sogar darum. Der Bericht ist sowohl in gedruckter Form als auch digital verfügbar. Über Anregungen und Kritik freuen wir uns, für Gesprächsangebote sind wir offen.

 

Zum Nachdenken
3. August 2017.

  • Warum bezeichnen viele die  vor dem Hungertod davonlaufenden Menschen als Wirtschaftsflüchtlinge und nicht als Flüchtlinge vor dem Hungertod? 
  • "Wir lassen nur den rein, der an der Grenze einen Pass vorzeigen kann" dieser Politiker weiß wohl nicht, dass in vielen Fluchtländern für Frauen und Kinder keine Pässe ausgestellt werden. Markaber wäre, er wüsste es, denn dann würde er Frauen und Kinder bewusst benachteiligen und nur Männer nach Deutschland lassen.  

 

Lesetipps zum Stichwort Kirchenasyl
Wenn Kümmern zur Straftat wird ...
Wenn ein Pfarrer oder eine Pfarrerin einem Flüchtling Kirchenasyl gewährt, droht eine Geld- oder Haftstrafe.
24.7.2017. www.sueddeutsche.de...

Prantls Politik - Die CSU führt einen unchristlichen Kampf gegen das Kirchenasyl
Das bayerische Justizministerium lässt gegen Gemeinden ermitteln, die Kirchenasyl gewähren. Damit kämpft ausgerechnet die CSU gegen Gläubige, die das Evangelium ernst nehmen.
21.7.2017. www.sueddeutsche.de...

 

Die Sprachlern-App "Einstieg Deutsch"
12. Juli 2017. Eine Presseerklärung des Kreises Offenbach vom 10. Juli thematisiert eine preisgekrönte Sprachlern-App und ihren Einsatz im Sprachunterricht von VHS und AK Willkommen:
www.kreis-offenbach.de...

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Screen Shot: Deutscher Volkshochschul-Verband / Shantan Kumarasamy

 

Glückwunsch-Schreiben des Landrats
9. Juli 2017. Zum einjährigen Bestehen des Sprach- und Begegnungszentraums FLIDUM ließ Landrat Oliver Quilling Anfang Juli dem AK Willkommen in Seligenstadt ein Glückwunschschreiben zukommen:

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Wir bedanken uns herzlich und freuen uns darüber sehr!

 

Lesetipp: "Oft werden die besonders Leistungsfähigen zu Flüchtlingen"
6. Juli 2017. Ein aktueller WELT-Artikel entwirft konstruktive Vorschläge zum G-20-Gipfel in Verbindung mit der Flüchtlingsfrage. Und er stellt eine interessante These zur "Bildungsfrage" auf...
www.welt.de...

 

Fachtag und Vortragsreihe im September
4. Juli 2017. Zu einer Demokratiekonferenz am 5. September 2017 lädt die Koordinierungs- und Fachstelle "Demokratie leben!" nach Dreieich (Sprendlingen) ein. Der Fachtag richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Offenbach sowie an alle interessierten Personen. Selbstverständlich gibt es Kaffee, Snacks und ein warmes Buffet. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte bis 23. August anmelden per Mail an patrick.zimmer(at)awo-of-land.de

Eine öffentliche Vortragsreihe folgt im September.

 

Zahlen zur Jahresmitte
3. Juli 2017. Zur Jahresmitte ein Blick auf die Zahlen der Asylbewerber und Anerkannten in Seligenstadt:

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Die Anzahl der Geflüchteten ist seit Mitte des Jahres 2016 konstant geblieben, die Anzahl der Anerkannten dabei gestiegen. Auffällig ist, dass die Unterbringung der Geflüchteten in städtischen Unterkünften wächst, während sich der Kreis Offenbach immer weiter zurückzieht.

Als zunehmendes Problem stellt sich die Belegung der Gemeinschaftsunterkünfte. Immer mehr Anerkannte sind dort untergebracht. Der AK Willkommen wird demnächst auf diese Problematik näher eingehen. Zurzeit hoffen wir noch auf initiatives Handeln des Kreises Offenbach und der Stadt Seligenstadt, wie diesem Problem begegnet wird.

 

Das FLIDUM-Projekt

Ein der Integration von Flüchtlingen dienendes Projekt hat der AK Willkommen ins Leben gerufen: FLIDUM. Der Projektname steht für „ Flüchtlinge Lernen integrativ Deutsch und mehr“. Ziel von FLIDUM ist es, einen zentralen Ort für den Spracherwerb, die Ausbildung und Arbeitsfindung sowie einen festen Orientierungspunkt für den Austausch mit Behörden, Bürgern und Vereinen zu schaffen. Dafür werden Sponsoren gesucht.

Mit Unterstützung der Stadt Seligenstadt soll Mitte 2016 diese zentrale Einrichtung geschaffen werden. Sie sieht unter anderem mehrere, feste Klassenzimmer sowie einen virtuellen Klassenraum vor. Dadurch können verschiedene Deutschkurse parallel unter einem Dach stattfinden. Die räumliche Bündelung der zurzeit noch in vielen unterschiedlichen Räumlichkeiten stattfindenden Deutschkurse für Flüchtlinge wird einen effektiveren Unterricht ermöglichen. Zudem soll FLIDUM eine Vernetzungsstelle zwischen Flüchtlingen, Sprachhelfern, Vereinen, interessierten Bürgern, Wohnungseigentümern sowie Unternehmen, der IHK und der Agentur Pro Arbeit werden, um den Integrationsprozess zu fördern.

Interessierte Seligenstädter, Unternehmen und Sponsoren können sich zur Kontaktaufnahme direkt an den Arbeitskreis wenden: per Mail an Fluechtlinge(dot)Seligenstadt(at)gmail(dot)com.

Alle Fraktionen haben in der Stadtverordnetenversammlung am 30. November 2015 das Projekt FLIDUM des AK Willkommen in Seligenstadt Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen unterstützt. Eingebracht hatte den Antrag die FDP-Fraktion im Stadtparlament. Der AK Willkommen hatte ein Konzeptpapier vorgelegt.

Vertreter der CDU, der Grünen, der SPD und der FDP wiesen in der Aussprache auf die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen und die Notwendigkeit der Integration hin. Mit dem Projekt FLIDUM leisten der Arbeitskreis und die Stadt dazu einen wichtigen Beitrag.

  

Wichtige Hinweise des AK Willkommen zur Unterstützung durch Spenden

Informationen über Sachspenden finden Sie in der Rubrik Sachspenden.

Fahrradspenden: Bitte geben Sie nur funktionsfähige Fahrräder im Fundus ab (siehe Sachspenden).

Geldspenden: Der Arbeitskreis Willkommen in Seligenstadt – Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen hat ein Unterkonto für Geldspenden bei der Kath. Pfarrgemeinde St. Marien in Seligenstadt eingerichtet. Sie können für Ihre Spenden an die Flüchtlingshilfe auch eine steuerrechtlich wirksame Spendenquittung erhalten. Die Spenden werden für die Flüchtlingshilfe und die damit verbundenen Aufwendungen, z. B. Deutschkurse, Fundus, Veranstaltungen oder Notunterstützung von Flüchtlingen verwandt. Sie können mit Ihrer Spende aber auch eine bestimmte Maßnahme unterstützen.

Spendenkonto:

Kath. Pfarrgemeinde St. Marien – Flüchtlingshilfe
Institut: Sparkasse Langen-Seligenstadt
IBAN: DE14 5065 2124 0001 1362 25
Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe (oder spez. Verwendungszweck)

Herzlich einladen möchten wir Sie zu unseren Begegnungscafés.
Alle Termine finden Sie auch auf unserer Website.