Hintergrundinfos

 

Was unterscheidet "Islamfeindlichkeit" von "Islamophobie"?
Oktober 2016. Islamophobie, Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus – diese Begriffe beschreiben negative Einstellungen gegenüber Islam und Muslimen.

  • Was aber unterscheidet die Begriffe voneinander?
  • Wie sind sie entstanden und was drücken sie genau aus?
  • Wo liegt die Grenze zur Islamkritik?

Der MEDIENDIENST, herausgegeben vom gemeinnützigen Rat für Migration e.V., hat eine Übersicht erstellt und erklärt die wichtigsten Hintergründe der Begriffsdiskussion:
www.mediendienst-integration.de... 

 

Der Deal mit der Türkei

März 2016. Zu den Vereinbarungen mit der Türkei hat die unabhängige Menschenrechtsorganisation Pro Asyl zwei Presseerklärungen herausgegeben:
18. März_http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/warum_der_deal_mit_der_tuerkei_eine_schande_fuer_europa_ist/
17. März_http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/trotz_nachbesserungen_eu_tuerkei_deal_verstoesst_gegen_fundamentale_menschenrechte/
   

Geflüchtete Menschen in Seligenstadt zum 1. März 2016

März 2016. Afghanistan, Syrien und Eritrea sind die überwiegenden Herkunftsländer der Seligenstadt zugewiesenen schutzsuchenden Menschen. Insgesamt waren am 1.3.2016  in Seligenstadt 264 asylsuchende Menschen, darunter 73 jünger als 18 Jahre (27,65 %). Vertreten sind in Seligenstadt Insgesamt 14 verschiedene Nationen. Hier eine Übersicht (Quelle - Stadt Seligenstadt):

Herkunftsländer

 

Gegen Ängste und Angstmacher

Februar 2016. Mit einer Informationsoffensive in Seligenstadt will der AK Willkommen in Seligenstadt dazu beitragen, die Bevölkerung sachlich und mit Fakten über die Situation der Flüchtlinge zu informieren. Die Offensive soll auch Gerüchten und Behauptungen von Angstmacherei entgegenwirken.

Einfach ist die Situation sicher nicht, aber mit kühlem Kopf und gemeinsamen Anstrengungen sind in Seligenstadt gute Voraussetzungen gegeben, um die anstehenden Aufgaben zu stemmen.

Wir haben in Seligenstadt immer davon profitiert, dass wir nicht in Hysterie verfallen. Versuche von Angstmacherei sind nicht hilfreich, die Aufgaben zu bewältigen. Solche Versuche erschweren die Arbeit nur und spalten unsere Gesellschaft.

Gerade über "soziale Medien" erleben wir immer wieder, dass wilde Gerüchte von politisch interessierter Seite in die Welt gesetzt werden, um Ängste zu schüren. Wir werden das nicht tatenlos hinnehmen; solche Aktionen gefährden unsere demokratische Gesellschaft und damit auch unseren Wohlstand, unsere Kultur und ein friedliches Miteinander. Solche Aktionen führen zu Verrohung und negieren die Notwendigkeit, Menschen in Not zu helfen. Eine inhumane Gesellschaft kann und darf nicht unser Lebensmodell sein.

Jeder, der sich intensiver mit der Flüchtlingsfrage auseinandersetzt, weiß: Schnelle Lösungen wird es nicht geben. Und es wird nicht einfach werden. Die Menschen in unserer Stadt wissen und ahnen dies auch. Umso wichtiger ist es, sich zu informieren und den sachlichen Diskurs zu führen.

Angstmacher bekämpft man nicht mit Angsthasen und bei einem Sturm ist es besser, sich dagegen zu stellen, als sich treiben zu lassen. Gegen Ängste kann etwas getan werden: Sie sind ernst zu nehmen und zu beantworten. Und auch vor Stürmen können wir uns schützen.

Mit 200 Plakaten und 2.000 Flyern wird der AK auf sein Informationsportal hinweisen. Hier besteht auch die Möglichkeit, zusätzlich Fragen zu stellen und Meinungen zu äußern. Machen Sie Gebrauch davon.
Burkard Müller  

 

Übersicht: Asylsuchende in Seligenstadt

Januar 2016. Wie stellt sich die Anzahl Asyl suchender Menschen in Seligenstadt seit 2014 dar? Dazu hat der AK Willkommen eine Übersicht erstellt:

Datenvergleich: Asylsuchende in Seligenstadt seit 2014

Quellenangaben
- für 2014: Handzettel, verteilt auf Helfertreffen im Nachbarschaftshaus in Anwesenheit von Stadträtin Claudia Bicherl
im Oktober 2014
- für 2015: Antwort auf die parlamentarischen Anfrage der FDP-Fraktion im Seligenstädter Stadtparlament (17.12.2015)
- für 2016: Zahlen auf der Homepage der Stadt

- Integrationsquote: eigene Berechnungen des AK Willkommen 

 

Radikalisierung Jugendlicher

Januar 2016. Warum radikalisieren sich Jugendliche auch bei uns? Den Nachdenklichen unter uns fällt auf: Die Terroristen kommen von innen. Die Radikalisierten sind schon da Zäune helfen da wenig ...

Terroristen, die Flüchtlingsheime anzünden, Flüchtlinge zusammenschlagen. Radikale Terroristen, die schon jahrelang im Land sind, in Frankreich, Belgien, Deutschland und, und, und ...

Diese Radikalisierung läßt sich nicht mit Kampfeinsätzen durch Armeen bekämpfen. Sie entsteht durch Ausgrenzung oder durch das Gefühl, ausgegrenzt zu sein. Durch die Verweigerung dazuzugehören (Stichworte: Negierung eines Einwanderungsgesetzes, mangelnde Klärung der Grenzen und mangelndes Erleben der humanen Werte).

Hier ein Hintergrundbericht der Bundeszentrale für politische Bildung:
www.wissen.de...

Humanität, Legalisierung, Anerkennung der Realität, Integration sind wirksame präventive Mittel. Integration beginnt im Kopf. Es ist unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe, hier tätig zu werden.Wir können und dürfen dies nicht delegieren an Staat, Polizei, Armee. Der beste Schutz ist eine Gesellschaft, die sich gut miteinander verträgt und einen Konsens findet. Daran müssen wir arbeiten.   

 

Flüchtling oder Migrant?

Januar 2016. In der öffentlichen Diskussion verwechselt und durcheinandergebracht werden oft die beiden Begriffe "Migranten" und "Flüchtlinge". Worin liegen die entscheidenden Uunterschiede?

Der wesentliche Unterschied von Flüchtlingen und Migranten besteht darin, dass Migranten in ihrem Herkunftsland keine Verfolgung droht und sie jederzeit in ihr Heimatland zurückkehren können. Sie kommen in den meisten Fällen, um ihre persönlichen Lebensbedingungen zu verbessern, um zu arbeiten oder aus familiären Gründen. Manche Migranten verlassen ihre Heimat aber auch aufgrund extremer Armut und Not – diese Menschen sind aber nach den Gesetzen grundsätzlich keine Flüchtlinge.

Der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellte Migrationsbericht 2014 wurde am 6. Januar 2016 durch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vorgestellt. Neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland enthält der Bericht einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.  

Cover des Migrationsberichts 2014

 

Wesentliche Ergebnisse:

  • 2014 gab es die höchste Zuwanderung und den höchste Wanderungssaldo seit 1992.
  • Die Zuwanderung hat sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent erhöht, die Zahl der Fortzüge stieg um 15 Prozent, der Wanderungsgewinn beträgt 550.000 Personen. Im Jahr 2015 ist aufgrund der starken Asylzuwanderung mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Zuzüge zu rechnen.
  • Die EU-Binnenmigration macht 55 Prozent des gesamten Zuwanderungsgeschehens nach Deutschland aus. Obwohl die absolute Zahl der Zuzüge von Unionsbürgern weiter gestiegen ist, ist der Anteil der EU-Binnenmigration an der Gesamtzuwanderung aufgrund der überproportionalen Zunahme der Asylzuwanderung rückläufig.
  • Aufgrund der Zunahme von Krisenherden auf der Welt hat sich der Anstieg der Asylbewerberzahlen im Vergleich zum Vorjahr weiter fortgesetzt (+60 Prozent auf 203.000 Antragsteller). In diesem Zusammenhang verzeichneten auch die Indikatoren der irregulären Migration eine Zunahme.
  • Im Jahr 2015 hat die Zuwanderung, insbesondere aufgrund der stark gestiegenen Zugänge an Asyl suchenden Menschen, weiter deutlich an Dynamik gewonnen. So stieg die Zahl der Asylantragstellenden in den ersten elf Monaten des Jahres 2015 (425.000 Personen) um 134 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Registrierungen von Asylsuchenden im sog. EASY-System lag im gleichen Zeitraum deutlich höher (965.000 Personen).
  • Der Zuzug von Fachkräften aus Staaten außerhalb der Europäischen Union stieg 2014 um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Auch begannen mit 93.000 jungen Menschen, die ihre Hochschulreife im Ausland erworben haben, so viele ihr Studium in Deutschland wie nie zuvor.
  • Hauptherkunftsland der Zugewanderten ist weiterhin Polen, wie schon seit 1996.
  • Die Zuzüge aus Rumänien und Bulgarien steigen seit dem EU-Beitritt im Jahr 2007 kontinuierlich an.
  • Seit dem EU-Beitritt zum 1. Juli 2013 nehmen auch die Zuzugszahlen aus Kroatien merklich zu.
  • In Deutschland hat jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund, bei Kindern unter zehn Jahren liegt dieser Anteil bereits bei etwa einem Drittel.

Der Migrationsbericht der Bundesregierung wird jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt. Die Druckfassung kann in Kürze bestellt werden.

PDF-Version als Download

 

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Januar 2016. Die Süddeutsche Zeitung hat am 31. Januar folgenden Kommentar veröffentlicht:

Flüchtlinge AfD-Vorschläge: Auf einmal darf gesagt werden, was unsäglich ist

Schießen auf Flüchtlinge? Weil sich die anderen Parteien auf die Argumente einlassen, fühlt sich die AfD ermuntert, immer noch eins draufzulegen. Könnte das Grundgesetz die Farbe wechseln, es würde rot werden vor Scham.

www.sueddeutsche.de...

 

Langer Atem

Januar 2016. Auch wenn ein Konferenzgipfel den anderen jagt, die Beschlüsse immer fragwürdiger werden, sich Wahltaktiker profilieren – wir bleiben bei unseren konkreten Aufgaben.

Integration braucht einen langen Atem.

Tagespolitische Reden sind tagespolitische Reden. Nicht mehr und nicht weniger. Genauso wie – zu Recht – gefordert wird, dass sich Asylbewerber an die hier geltende Verfassung und an die Gesetze zu halten haben, müssen das auch die Deutschen tun. Brandstiftungen und Rassismus verstoßen gegen unsere Gesetze, Diskriminierung auch. Die Würde des Menschen ist unantastbar – auch das steht in unserer Verfassung. Und: Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar. 

Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage der Integration – so sind die Spielregeln. Das gilt für alle Menschen in unserem Land:  Flüchtlinge und Deutsche, religiöse Dogmatiker – ob islamisch, evangelisch oder katholisch etc. – und das gilt auch für die Politik. Dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, ist ja nichts Neues, sondern ein Jahrzehnte alter Erfahrungswert.  Warum also nicht einfach die Realität wahrnehmen?

Und wir brauchen die Zuwanderung, für unsere Zukunft

Das Statistische Bundesamt geht in einer aktuellen Berechnung zufolge davon aus, dass es bis zum Jahr 2040 etwa 1,3 Millionen Einwohner weniger in Deutschland geben wird. Die Zahl der Erwerbstätigen geht um 7 Millionen zurück.

Eine höhere Geburtenrate würde erst in 50 Jahren wirksam werden. Wer jetzt Nein sagt zur Zuwanderung, muss auch sagen, wie er die Krankenversicherung, die Rentenversicherung und vieles mehr in der Zukunft bezahlen will. Wer sich jetzt der Integration und der Zuwanderung verweigert, hat in der Zukunft viel zu erklären.

Oder zu verschweigen. Erinnern wir uns … Noch vor wenigen Jahren waren große Reden und Empfehlungen zu hören: Die Türkei in die EU – nie und nimmer! Die das damals sagten, sind ruhiger geworden. Jetzt haben wir die Chance verspielt, die Bedingungen regeln zu können. Jetzt müssen wir bitter und teuer bezahlen. Jetzt kommt – wenn er kommt – der Beitritt aus der Not und zu Bedingungen, die uns sicher nicht alle gefallen. Haben Sie schon eine Erklärung gelesen von denselben Politikern, die uns damals die oben genannte Empfehlung gaben und  die uns heute weiterhin tolle Handlungsempfehlungen geben, über ihr Verhalten damals? Welche Verantwortung übernehmen sie jetzt?

Deutschland ist nach dem neuesten Ergebnisse der UNO  wieder die viertgrößte Wirtschaftsnation der Welt geworden. Vorher waren wir auf Platz 5. In der Begründung heißt es, dass Deutschland dies der Zuwanderung und  den Flüchtlingen verdankt (!). Gefährdet wird dieser Zuwachs nicht durch die Flüchtlinge, sondern durch Manipulationen wie bei VW und der Deutschen Bank.

Deutschland ist nicht überfordert, bei weitem nicht. In über 2.000 Gemeinden in Deutschland gibt es gar keine Flüchtlinge, allein in Bayern in 700 Gemeinden. Keine Flüchtlinge. Die Überforderung konzentriert sich auf wenige Orte; viele sind nicht überfordert, sondern haben einfach die Vorbereitung verschlafen. So wie die beiden Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU, 3.3.2011 bis 17.12.2013) und Thomas de Maizière (seit Dez. 2013 bis heute), die beide über die Entwicklung informiert waren, das Erforderliche aber nicht veranlasst haben. Wichtig war die Maut für Ausländer. Heute leiden wir unter der mangelnden Vorbereitung und müssen uns auch noch die permanente Frage anhören, wie das Problem wohl zu lösen sei. Alle Vorschläge der Flüchtlingsorganisationen wurden ignoriert; Zahlungen an die Uno für die Ernährung der Flüchtlinge werden – bis heute – auch von Deutschland nicht den Zusagen entsprechend gezahlt.

Und die ehrenamtlichen Helfer?

Die Ehrenamtlichen sind jetzt am Ende ihrer Kräfte – so ist zu lesen. Sicher ist diese Einschätzung an bestimmten Brennpunkten berechtigt. Die ehrenamtlichen Helfer sind aber keine dummen, naiven Gutmenschen. Vielmehr erlebe ich sie vielfach als sehr bewusst denkende Menschen, die durchaus wissen, dass Sie einen langen Atem brauchen. Und den haben wir.

Wer in der konkreten Arbeit der Integration steht, bekommt schnell mit: Integration hat nichts mit Gutmenschen zu tun. Gutmenschen – ist das ein neuer Begriff der Diskriminierung?

Die Menschen kommen zu uns, nicht wegen der Willkommenskultur, nicht wegen Angela Merkel, nicht wegen des "Taschengeldes", sondern aus Not, aus der Angst vor dem Tod, den Kriegen, die die Rückkehr in ihre Heimat unmöglich machen. Für wie naiv halten uns diejenigen, die uns glauben machen wollen, dass die Menschen davonlaufen vor den Bomben und dabei daran denken:  „Ah, es gibt ja Taschengeld in Deutschland!“ oder „Da gibt es nette Menschen, da gehe ich jetzt mal hin?“ Wer glaubt daran? Und wenn es kein Taschengeld mehr gibt oder Ankommende in grimmige Gesichter schauen – töten die Bomben dann schon nicht mehr?

Und dann gibt es da noch die Frage: „Warum kommen nicht die ´Alten` und ´Gebrechlichen`, sondern die Jungen?“ Wer sich anschaut, wie die Fluchtwege aussehen, kann sich diese Frage selbst leicht beantworte. Sie ist keine komfortable Kreuzfahrt, die Flucht. Schon auf dem Weg zu uns geht es ums nackte Überleben, und der Winter kommt erst noch.

In Jahre 2040 werden wir wissen, ob die Integration gelungen ist. Möglicherweise weiß dann aber kaum noch einer, wie der bayerische Ministerpräsident im Jahr 2015 hieß. Ein Leitartikel im STERN dieser Woche enthielt den schönen Satz:

„Je dicker die Backen aufgeblasen werden, desto lauter entweicht die Luft.“

Integration und Flüchtlingshilfe brauchen keinen tagtäglichen Aktionismus und Populismus, sondern sorgfältige Planung, Arbeit und den Willen, sie erfolgreich zu meistern. Lassen Sie sich nicht verunsichern.  

Burkard Müller

  

Köln und die Folgen

Januar 2016. Es ist nicht zu entschuldigen: das Verhalten der Männer am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht. Sie handelten frauenfeindlich und frauenverachtend. Durch ihr Fehlverhalten gossen sie zudem Öl auf das Argumentationsfeuer der Flüchtlingsgegner. 

Verallgemeinerungen sind grundsätzlich fehl am Platze, ebenso Vorverurteilungen und Generalanschuldigungen in Richtgung "Die Flüchtlinge". Klar ist vor allem eines: Jede sexuelle Belästigung von Frauen sollte ernst genommen und geahndet werden – ganz egal, ob es sich bei den Tätern um Deutsche oder um Nicht-Deutsche handelt. 

Angesichts der Art und Weise, wie die Vorkommnisse in Köln und anderswo von Flüchtlingsgegnern instrumentalisiert werden, ist es umso wichtiger, diejenigen in Schutz zu nehmen, die unseren Schutz (auch weiterhin) brauchen.

Vor allem in den sozialen Netzwerken kursieren derzeit vielfältige „Stellungnahmen“ von Menschen, die auf Vorkommnisse wie in Köln geradezu gewartet zu haben scheinen. Aber es gibt auch Menschen, die das Geschehen differenziert sehen und bewerten: vorurteilsfrei und sachlich. Hier einige Links: 


Die Gewalt von Köln und was jetzt zu tun ist …

Drei Vorschläge, wie man über Köln reden kann …

Unter Männern ...

Nicht der Angst nachgeben! Kommentar von Anja Reschke in der Tagesschau …

 

Warum der Begriff "Völkerwanderung" nicht zutrifft

September 2015. Die Süddeutsche Zeitung hat zu dieser Fragestellung ein Interview mit einem Migrationsforscher sowie ein Erklärvideo online gestellt:

Die aktuellen Flüchtlingsbewegungen werden häufig als "Völkerwanderung" bezeichnet. Ein Migrationsforscher erklärt, warum der Begriff in die Irre führt.

www.sueddeutsche.de/politik/begriff-voelkerwanderung-es-sind-bilder-die-ins-dunkle-weisen...

 

Angst vor Flüchtlingen?

September 2015. Zu dieser Fragestellung hat die Süddeutsche Zeitung ein Erklärvideo auf ihrer Website platziert:

Flüchtlingsstrom, Flüchtlingswelle? Die Ankunft der Menschen wird als Bedrohung dargestellt. Einfache Zahlen zeigen, warum das nicht stimmt.

www.sueddeutsche.de/politik/erklaervideo-warum-deutschland-keine-angst-vor-fluechtlingen-haben-muss

 

Übersicht: Leistungen für Flüchtlinge

September 2015. Da immer wieder die Frage gestellt wird, wie viel finanzielle Unterstützung Flüchtlinge monatlich erhalten, hat der AK Willkommen unter der Rubrik "Dokumente", Stichwort "Leistungen" eine Übersicht dazu auf seiner Website verfügbar gemacht.