Tipps und Empfehlungen

 

Lesetipp anlässlich des Welt-Roma-Tages
April 2016. Seit 1990 ist der 8. April der Internationale Tag der Roma. In Seligenstadt gibt es Roma-Familien, die zum Teil bereits abgeschoben wurden oder noch gegen ihre Abschiebung kämpfen. Anlässlich des Internationalen Romtages hier ein Lesetipp zum Nachdenken.

Tägliche Diskriminierung: Wenn es um Roma geht, scheint plötzlich alles vergessen zu sein, was eine Gesellschaft über Rassismus gelernt hat ...

 

Lesetipp: Interview mit einer Islamwissenschaftlerin
April 2016. Unter der Überschrift "Viele Muslime wenden sich innerlich von Deutschland ab" thematisiert DIE ZEIT ONLINE in einem Interview aktuelle Befindlichkeiten:

Die zunehmende Islamfeindlichkeit wird in Politik und Medien tabuisiert, sagt die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. Sie fordert einen Dialog auf Augenhöhe.

www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/integration-islamophobie-deutschland

  

Lesetipp zum Thema "Vorurteile"

Beschränktes Denken: Unsere kleine Welt

April 2016. "Ausländer raus" rufen die einen, die anderen "Tod den Ungläubigen" oder "Zerstört das Schweinesystem". Pegida-Anhänger, Islamisten oder Autonome haben jeweils ihre eigene kleine Welt im Kopf. Ihre Überzeugungen vertreten sie absolut, Diskussionen unerwünscht. Von außen erst einmal schwer nachzuvollziehen. Doch Theorien zu Vorurteilen und Verschwörungstheorien zeigen: Extreme Ansichten entstehen aus ganz normalen psychischen Verarbeitungsprozessen.

www.deutschlandfunk.de/beschraenktes-denken-unsere-kleine-welt...

 

Buchtipp

März 2016. Informativ und prägnant:

Wer den Wind sät - Was westliche Politik im Orient anrichtet

 

Leseempfehlung:
Die menschliche Grenze

Februar 2016. Jenseits von Schießbefehl, Obergrenzen und "Weiter so": Wie eine Lösung der Flüchtlingskrise aussehen könnte, die gut für die Zuwanderer ist, gut für das Land und nebenbei auch für die Kanzlerin.

www.zeit.de...

 

Gerüchteküche

Febuar 2016. Immer wieder werden Gerüchte über Asylsuchende in die Welt gesetzt und viral verbreitet. Dahinter stehen oft Falschmeldungen und Vorurteile.  Das Webportal www.hoaxmap.de hat sich zur Aufgabe gemacht, solche Meldungen zu sammeln und anhand der Berichterstattung in etablierten Medien auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Auf einer interaktiven Karte lässt sich ablesen, welche "Vorfälle" wo und durch welche Meldung widerlegt sind.

 

 

Rufnummer bei Gewalt gegen Frauen

Oktober 2015. Das Hilfetelefon für Frauen ist 24 Stunden täglich besetzt. Die Beratung kann in 15 verschiedenen Sprachen erfolgen. Über die Website www.hilfetelefon.de sind auch mehrsprachige Informationsmaterialien zum Herunterladen oder Bestellen verfügbar. Das Hessische Landeskriminalamt teilte am 21.10.2015 dazu mit:

Frauen und Mädchen, die derzeit vor Krieg und Bedrohung aus ihren Heimatländern fliehen und in Deutschland Schutz suchen, sind im Kontext von Flucht und Unterbringung vielfältiger geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. So lautet das alarmierende Fazit der vergangenen Wochen. Dies wiegt besonders schwer, wenn zu den traditionellen auch frauenspezifische Flucht- und Asylgründe hinzukommen. Von einer Zunahme der Anfragen ist angesichts steigender Flüchtlingszahlen auszugehen. Selbstverständlich steht das Hilfetelefon gemäß seines gesetzlichen Auftrages auch geflüchteten Frauen mit Gewalterfahrungen als wichtige Erstanlaufstelle zur Verfügung: Betroffene erhalten zu allen Gewaltformen Erstberatung und Information und werden auf Wunsch an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort weitervermittelt. Die Möglichkeit, innerhalb einer Minute rund um die Uhr eine Dolmetscherin für 15 Sprachen zu den Telefonberatungen hinzuzuschalten, ist bislang einmalig in der Beratungslandschaft. Auch MitarbeiterInnen und ehrenamtliche HelferInnen in Erstaufnahmeeinrichtungen können sich melden, wenn ihnen in ihrer täglichen Arbeit Fälle von Gewalt gegen Frauen begegnen. 

 

Orientierungshilfe

Oktober 2015. Studenten und Doktoranden mit unterschiedlichem verschiedenstem geographischen und kulturellen Hintergrund haben eine Orientierungshilfe für Flüchtlinge erstellt. Der „Refugee Guide“ behandelt Themen, die von den Flüchtlingen immer wieder erfragt werden, wie z.B. Grußformeln, das Einkaufen, Gleichberechtigung, Notfallsituationen, die Müllentsorgung etc. Die Orientierungshilfe ist in mehreren Sprachen erhältlich; sie steht zum Downloaden und Ausdrucken bereit unter

http://www.refugeeguide.de/downloaden-und-drucken/

 

Wie es auf kommunaler Ebene auch klappen kann

Oktober 2015. Was dieser Bürgermeister mit Flüchtlingen macht, überrascht alle ...
http://www.huffingtonpost.de ...